Turnierregeln

Spielregeln  Kubb

Die Spielregeln sind stark angelehnt an die der Kubb Europameisterschaft. Vielen Dank an dieser Stelle an Heiko von den Gipfelstürmern.                                                                        
 

Allgemeines:

Ziel ist es, alle gegnerischen Kubbs und danach von der Grundlinie den König umzuwerfen. Wer den König vorher mit Kubb oder Wurfholz zu Fall bringt, hat sofort verloren.

Ein Team besteht aus 3 bis 6 Spielern.

Die Spielelemente haben folgende Breitenmaße : 1 König 7,5 cm, 10 Kubbs 6 cm und 6 Wurfhölzer 4 cm.

Das Spielfeld ist 5 x 8 Meter.

 

Beginn des Spiels:

Aus jedem Team wirft gleichzeitig ein Spieler von seiner Grundlinie ein Wurfholz zum König. Das Team dessen Wurfholz am nächsten an dem König landet darfanfangen.  Wird dabei von einem Team der König umgeworfen, hat das andere Team das Auswerfen gewonnen

 

Das Werfen der Wurfhölzer:

Die Wurfhölzer müssen mit einer geraden Armbewegung von unten geworfen werden. Der horizontale Winkel der Wurfhölzer in Flugrichtung darf maximal 30° betragen bevor diese ein Ziel oder den Boden berühren (d.h. keine Hubschrauber- oder Schleuderwürfe). Fehlerhafte Würfe werden nicht wiederholt und dabei umgeworfene Kubbs sind an der ursprünglichen Stelle aufzustellen.

Alle Spieler des Teams müssen insoweit möglich, die gleiche Anzahl an Wurfhölzern werfen. Die Wurffolge ist frei wählbar.

Die Wurfhölzer werden grundsätzlich von der eigenen Grundlinie aus geworfen. Hat jedoch das gegnerische Team nicht alle Feldkubbs gefällt, bildet sich eine neue Wurflinie von dem Feldkubb aus, welcher der Mittellinie am nächsten ist. Die Wurflinie darf auch während und direkt nach dem Wurf nicht übertreten werden (keine Sprung- oder Fallwurfe)

Bevor auf die Basiskubbs geworfen werden kann, müssen alle Feldkubbs gefällt worden sein. Davor umgeworfene Basiskubbs werden wieder aufgestellt nachdem der Spielzug beendet ist.

Das Übertreten der verlängerten Seitenlinien nach außen ist erlaubt. Jedoch muss diese noch mit einem Fuß berührt werden.

Eck- und Mittelpflöcke sind eine Orientierungshilfe und können daher durch das agierende Team kurzzeitig entfernt werden.

 

Das Einwerfen der Kubbs:

Die Spieler rotieren beim Einwerfen der Kubbs. Je Spielzug wirft ein Spieler von seiner Grundlinie alle Kubbs in das gegnerische Feld ein.

Kubbs können in das Feld hinein- und herausgestoßen werden.

Kubbs sind gültig eingeworfen, wenn sie nach dem Aufstellen mit mindestens der Hälfte ihrer Grundfläche über die Begrenzungslinie ragen.

Zuerst sind alle einzuwerfenden Kubbs nacheinander zu werfen. Anschließend sind die nach dem ersten Einwerfen ungültig liegengebliebenen Kubbs ein zweites Mal zu werfen.

Kubbs die auch nach dem zweiten Einwerfen ungültig sind, werden vom gegnerischen Team eingeworfen. Dies erfolgt einmal von der Grundlinie des einwerfenden Teams. Sollten die Kubbs wiederum ungültig liegen bleiben, werfen beide Teams solange abwechselnd bis diese gültig liegen bleiben.

 

Das Aufstellen der Kubbs:

Eingeworfene Kubbs werden vom gegnerischen Team an der Stelle ins Feld gestellt, an der sie liegen geblieben sind. Dabei ist jeder Kubb der Länge nach in eine beliebige Richtung aufzuklappen. Ein Hinlegen und erneutes Aufstellen in die andere Richtung sowie ein Anheben oder Drehen des Kubbs ist grundsätzlich nicht erlaubt.

Wird die Aufstellfläche durch einen anderen Kubb blockiert, ist die nächstmögliche Aufstellfläche zu wählen.

Fallen beim Einwerfen Kubbs die bereits in der gegnerischen Spielhälfte standen, dann sind diese dort aufzustellen wo sie liegen geblieben sind. Kubbs die in der eigenen Spielhälfte standen und Basiskubbs sind an der ursprünglichen Stelle aufzustellen.

Vom gegnerischen Team eingeworfene Kubbs sind in einem Mindestabstand von einer Wurfholzlänge vom König aufzustellen.

Am Ende eines Spielzuges können schräg stehende Kubbs wieder „gerade gerückt“ werden.

 

Besondere Situationen:

Kubbs gelten auch als umgeworfen, wenn sie sich nach einem "Purzelbaum" wieder aufrichten oder nur noch von einem anderen Spielelement gestützt werden.

Spielelemente dürfen während des Spielzuges nicht berührt werden, um zu überprüfen ob schräg stehende Kubbs noch von selbst stehen.

Sollten Kubbs durch „höhere Gewalt“ umfallen, werden diese wieder aufgestellt.

 

Spielregeln Mölkky

 

Teamgrößen

Gespielt wird in Teams von zwei - sechs Leuten. -zu den verschiedenen Spielrunden können unterschiedlich (viele) Spieler für das Team antreten, allerdings immer mindestens zwei. Vor Beginn einer Spielrunde müssen die Spieler klar benannt sein. Die Spieler wechseln im Spiel dann in immer der gleichen Reihenfolge ab.

Spielablauf

Die Figuren werden zum Start vier Meter vom Abwurfpunkt aufgebaut. Geworfen werden muss von unten, die Wurfhaltung und der Abwurf steht dem Werfer ansonsten frei. Die Teams werfen abwechselnd. Umgeworfene Figuren werden an der Stelle an der sie liegenbleiben wieder aufgebaut.

Punktevergabe

Wenn nur ein Kegel umfällt, wird die Nummer des Kegels als Punktzahl notiert; fallen mehrere Kegel um, wird die Anzahl der umgefallenen Kegel als Punktzahl notiert. Ein Kegel gilt nur dann als umgefallen, wenn er vollständig auf dem Boden liegt; Kegel, die auf anderen Kegeln oder dem Mölkky aufliegen, gelten nicht als umgefallen

Ziel des Spiels

Die Punkte werden jede Runde weitergezählt. Gewonnen hat das Team, welches als erstes genau 50 Punkte erreicht. Wer über 50 Punkte hat, fällt auf 25 zurück.